Airbus Aktie

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Airbus Aktie
Airbus Aktie – Das Unternehmen Airbus SE und die von ihm beherrschten Tochtergesellschaften bilden zusammen einen der größten Luftfahrt- und Raumfahrt und Rüstungskonzerne der Welt. Das Unternehmen mit Sitz in Amsterdam wurde bereits im Jahr 2000 gegründet. Dabei notiert die Airbus Aktie sowohl an deutschen, französischen und spanischen Börsen. Dieser Umstand ist der Gründung des Konzerns geschuldet. Im Jahr 2000 formte sich dieser aus dem Zusammenschluss des französischen Unternehmens Matra Marconi Space und dem deutschen Daimler-Chrysler Aerospace unter dem Namen EADS. Im Jahr 2014 wurde das Mutterunternehmen zu Airbus Group und anschließend im Jahr 2017 zu Airbus SE umbenannt. Die Airbus Aktie gehört unter anderem zu den 10 Aufsteigern, die im September 2021 vom MDAX in den neuen DAX 40 aufgestiegen sind.

Aktueller Aktienkurs der Airbus Aktie

Airbus Aktie
Airbus Aktie

Jahresabschluss der Airbus Aktie

Jahr
Bilanzsumme
Eigenkapital
EK-Quote
Jahresergebnis
EPS
2021
107,05 Mrd. €
9,49 Mrd. €
8,87 %
4,17 Mrd. €
5,36 €
2020
110,10 Mrd. €
6,46 Mrd. €
5,87 %
-1,17 Mrd. €
-1,45 €

Bewertungskriterien der Airbus Aktie

Besonderheiten der Airbus Aktie

Die Anfänge von Airbus liegen weiter zurück als es die Gründung der Gruppe vielleicht vermuten lässt. Teile des Unternehmens gab es nämlich bereits in den 1960er Jahren. Zu den Erfolgen dieser Zeit zählten beispielsweise schon die Einführung erster Helikopter, die Einführung der weltberühmten Concorde, oder auch die Einführung des ersten von Airbus hergestelltem Flugzeug, der A300, die 1972 ihren ersten Flug bestritt und 1974 in Produktion ging. Allerdings gestaltete sich der anfängliche Verkauf schwer durch die tragischen Ereignisse mit der Concorde. 

2000 formte sich dann der Zusammenschluss der EADS, an der die Daimler AG damals 30 % hielt. In den folgenden Jahren folgten durch die neue erweiterte Produktpalette eine Vielzahl von Umstrukturierungen und Führungswechseln, gefolgt von einer gescheiterten Übernahme des Rüstungskonzerns BAE Systems durch politische Uneinigkeiten. Wobei EADS die Schuld für die gescheiterte Übernahme bei der deutschen Bundesregierung sah. Im Jahr 2014 kam es dann zur Umbenennung von EADS in Airbus Group und 2015 zur Änderung der Firmierung auf Airbus Group SE, die seither einer der größten und einflussreichsten Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtbranche ist.

Aufgrund seiner durchaus risikoreichen und teilweise militärisch bezogenen Unternehmungen stand Airbus natürlich auch schon einige Mal in der Kritik. Hierzu zählen beispielsweise industriepolitische Maßnahmen, um militärische Subventionen zu erlangen, Korruptionsvorwürfe und Preisabsprachen sowie Menschenrechtsverletzungen aufgrund illegaler Waffenlieferungen. Darüber hinaus wurden aber auch Führungspersonen des Unternehmens bereits des Insiderhandels verdächtig und standen oftmals unter dem Verdacht, andere Vertragspartner bestochen oder unter Druck gesetzt zu haben.

Die Branche Luft- und Raumfahrt lässt sich besser betrachten, wenn man sie in Unterkategorien unterteilt. Die Geschäftstätigkeit von Airbus liegt in den Bereichen privater Personenverkehr, Luftfracht, Helikopter, Verteidigung und Raumfahrt. 

 

Wer die Airbus SE kennt, kennt vermutlich auch den größten Rivalen des Unternehmens, denn die zwei Luftfahrt-Giganten sind weltweit bekannt. Das US-amerikanische Unternehmen Boeing zählt, gemessen an Kennzahlen wie dem Umsatz oder der Mitarbeiteranzahl, zu einer etwa ähnlichen Größenklasse wie der europäische Konkurrent Airbus. 

Airbus stellt Produkte in 3 Segmenten zur Verfügung. Diese sind:

 

Flugzeuge:

  • Passagierflugzeuge
  • Firmen-Jets
  • Frachtflugzeuge

 

Helikopter:

  • Zivil-Helikopter
  • Militär-Helikopter
  • Firmen-Helikopter
  • Unbemannte Helikopter

 

Raumfahrt & Verteidigung:

  • Militär-Flugzeug
  • Militär-Jets
  • Unbemannte Militär-Flugzeuge
  • Vernetzungssoftware für Militär-Flugzeuge inkl. Cloud
  • Satelliten zur Erdbeobachtung, Kommunikation und Navigation Abschussstationen für Satelliten ​
  • Weltrauminfrastruktur​
  • Equipment für Raumschiffe ​

CEO Guillaume Faury (54), hat einen Bachelor an der École polytechnique in Paris und einen an der École nationale supérieure de l’aéronautique et de l’espace in Toulouse.

  • Die strategische Leitung des Konzerns übernimmt CEO und Mitglied des Board of Directors Guillaume Faury der diesen Posten seit April 2019 innehält. Seine Karriere begann er im Staatsdienst als Flugtester für Helikopter. Nach einer ersten Station bei Airbus zwischen den Jahren 1998 bis 2008 wurde er Teil des Managements von Peugeot. Im Jahr 2013 trat er erneut Airbus als Präsident der Commercial Aircraft Division und CEO der Helikopter Division bei.
 

CFO Dominik Asam (53), hat einen Bachelor in Maschinenbau an der Technischen Universität München und einen Master an der École Centrale Paris absolviert.

  • Die finanzielle Steuerung des Konzerns übernimmt CFO Dominik Asam der einen durchaus beeindruckenden Lebenslauf aufzuweisen hat. Er studierte an der TUM und der INSEAD. Danach war er für Goldman Sachs in Frankfurt, London und New York tätig. Neben weiteren leitenden Funktionen bei Großunternehmen wie Infineon, Siemens und RWE wurde er schließlich zum CFO von Infineon von 2011 bis 2019.

 

CTO Sabine Klauke (47), hat an der Technischen Universität (TU) Dresden in Maschinenbau promoviert. 

  • Eines der neuesten Mitglieder ist Sabine Klauke die am 1. Juli 2021 zum Chief Technical Officer berufen wurde. Frau Klauke promovierte im Bereich Maschinenbau und war vormals als Leiterin der Entwicklungsabteilung des Verteidigungs- und Raumfahrtsektor von Airbus tätig.

 

COO Alberto Gutiérrez (-), hat einen Bachelor als Ingenieur an der Universidad Politécnica de Madrid und einen Master in Informationssystemmanagement.

  • Zuvor war er Head of Military Aircraft bei Airbus Defence and Space und seit 2019 Mitglied des Executive Committee des Geschäftsbereichs, nachdem er seit Juli 2017 den Bereich Operations bei Airbus Military Aircraft und seit Januar 2016 den Bereich Combat Air Systems geleitet hatte. Von 2013 bis 2015 war er CEO der Eurofighter GmbH und von 2007 bis 2013 Chief Operating Officer (COO) von Airbus Military.

 

General Counsel und Corporate Secretary John Harrison (55), besitzt einen Bachelor LLB (Hons) und einen Master LLM of Laws.

  • John Harrison begann seine Karriere 1991 bei der internationalen Anwaltskanzlei Clifford Chance, wo er nacheinander in den Büros in London, New York und Paris arbeitete. Er kam 1997 zu Airbus (damals EADS) und bekleidete über einen Zeitraum von zehn Jahren verschiedene leitende juristische Positionen in Airbus-Unternehmen, die in seiner Amtszeit von 2003 bis 2007 als General Counsel der EADS Defence Division gipfelten. Anschließend ging er zu Technip S.A., wo er von 2007 bis 2015 als Group General Counsel und Mitglied des Group Executive Committee tätig war, bevor er im Juni 2015 zu Airbus zurückkehrte.

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