Meta Aktie

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Meta Aktie

Meta Aktie – Die Meta Platforms Inc. oder vormals Facebook Inc., wurd im Jahr 2004 von Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardi Saverin als Thefacebook LLC gegründet. Nach mehreren Übernahmen besteht Meta Plattforms Inc. mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien, USA aus mehr als nur dem Social Media Dienst Facebook. Der Konzern betreibt weitere Plattformen wie etwas Instagram, Whatsapp und ist über die Herstellung der Oculus-Produkte auch im Bereich der Virtual-Reality vertreten. Um sich von dem Branding des ersten Produkts „Facebook“ zu lösen, wurde das Unternehmen im Jahr 2021 auf den Namen „Meta“ umfirmiert. Meta‘s Dienste und Produkte sind weltweit bekannt und werden von milliarden Nutzern regelmäßig genutzt.

Aktueller Aktienkurs der Meta Aktie

Meta Aktie
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Jahresabschluss der Meta Aktie

Jahr
Bilanzsumme
Eigenkapital
EK-Quote
Jahresergebnis
EPS
2021
165,99 Mrd. $
124,88 Mrd. $
75,23 %
39,37 Mio. $
13,99 $
2020
159,32 Mrd. $
128,29 Mrd. $
80,52 %
29,15 Mio. $
10,22 $

Bewertungskriterien der Meta Aktie

Besonderheiten der Meta Aktie

Im Falle von Meta Platforms handelt es sich um eines der bekanntesten US-Tech Unternehmen, das bis zum Oktober 2021 noch Facebook hieß. Zum Unternehmen zählen die Dienste Facebook, Instagram, WhatsApp, Messanger, oder auch Oculus, ein Hersteller für VR-Brillen. Allerdings deckt das Unternehmen mittlerweile mit seinen zahlreichen Diensten fast alle Bereiche des Lebens ab. Hierzu zählen beispielsweise auch die Bereiche: Handel, Dating, Jobmarkt, Zahlungsmöglichkeiten oder auch Spiele). Facebook wurde ursprünglich das erste Mal 2004 in Florida als TheFacebook LLC gegründet. Dann aber im selben Jahr nochmal neu als TheFacebook Inc. in Delaware gegründet, was als Steueroase galt. 

Peter Thiel, Mitgründer von Palantir, und amerikanischer Milliardär, war mit einem Investment von 500.000 $ einer der ersten Investoren der Plattform. Bis zum Jahr 2011 folgten dann aber auch noch viele weitere Finanzierungen, wie zum Beispiel auch durch Microsoft oder Goldman Sachs. Angeblich wurde auch eine versuchte Übernahme von Yahoo in dieser Zeit abgelehnt. 2012 folgte dann der lang erwartete Börsengang. Der Ausgabepreis für die Aktien lag zum damaligen Zeitpunkt bei 38 $, was dem Unternehmen eine Summe von ca. 16 Mrd. $ in die Kassen spülte und eine Bewertung von 104 Mrd. $ einbrachte. 

Allerdings endete der Börsengang vorerst erst einmal in einem Fiasko, da der Kurs der Aktien in nur wenigen Monaten nach Börsengang mehr als ein Drittel seines Wertes verlor. 2015 kündigte das Unternehmen dann eine neue Ausrichtung des Unternehmens an. Man erklärte nun die Strategie der App-Familie zu verfolgen und für jeden möglichen Dienst eine App in der eigenen Familie zu haben. Daraufhin folgte aber auch schon 2021 der Wechsel und Fokus auf das Thema Metaversum. Daher stammt auch der neue Name des Unternehmens, Meta Platforms. Neben den Erfolgen des vielleicht größten sozialen Netzwerk der Welt musste sich das Unternehmen aber einer Menge Kritik stellen. 

Hierzu zählt beispielsweise eine Klage der Winklevoss Zwillinge, die Mark Zuckerberg beschuldigten, ihre Idee geklaut zu haben und damit Facebook gegründet zu haben. Dieser Rechtsstreit wurde 2008 durch einen Vergleich in Höhe von 65 Millionen $ beendet. Darüber hinaus musste sich das Unternehmen aber auch Vorwürfen im Bereich des Datenschutzes und dem damit verbundenen Verbraucherschutz stellen. Oder auch den Vorwürfen des unerlaubten Einsatzes von Gesichtserkennungssoftware, politischer Einflussnahme, verstoßen gegen das Kartell oder Monopolrecht und viele mehr. Wohl möglich kann das Unternehmen ja durch seine neue Ausrichtung in Richtung des aufkommenden Metaversums diese „Skandale“ hinter sich lassen.

Soziale Medien und Smartphones sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Längst helfen sie uns alltägliche Hürden zu meistern und vernetzen uns zu jeder Zeit an jedem Ort mit unserem vertrauten Umfeld. Selbst, wenn wir neue Menschen kennenlernen möchten, nutzen wir oftmals die sozialen Netzwerke.

Nicht nur wir Menschen haben uns über die Zeit weiterentwickelt, auch die Plattformen, auf denen wir uns bewegen, passen sich unserem technologischen Fortschritt an. Längst haben sich die Funktionalitäten der sozialen Netzwerke auf unsere Bedürfnisse angepasst und dienen mittlerweile nicht nur als normaler Messenger. Vielmehr könnte man die Plattformen und Smartphones als alltägliche Unterstützer ansehen, die uns dabei helfen, unsere sozialen „Bedürfnis“ zu befriedigen.

 

Mit über 2,3 Milliarden Nutzern ist Meta das größte soziale Netzwerk auf der Welt. Die Verantwortung und Abhängigkeit in Bezug auf die aktiven Nutzer sind gewaltig. Wenn man nun einen Blick auf die Grafik richtet, wird einem bewusst, wie viele Länder und Kontinente auf die Dienste des Unternehmens angewiesen sind. Damit man versteht, wie Meta zu dem wurde, was es heute ist, sollten verschiedene Faktoren näher betrachtet werden.

 

Wenn man den historischen Verlauf des Unternehmens näher betrachtet, fällt auf, dass verschiedene Strategien angewendet wurden, um sowohl die Präsenz als auch die Zukunft von Meta zu sichern. Mit dem Zukauf verschiedenster Kontrahenten, darunter WhatsApp, Instagram und Co, konnte Meta seine Dienstleistung in nur kurzer Zeit verstärkt ausbauen. Dadurch gelang es dem Unternehmen verschiedene und vor allem wichtige Standorte frühzeitig für sich zu gewinnen.

 

Mit dem neuen Zukunftsbild und der Vision von Meta, sollen alle dazugewonnenen Unternehmen vereint werden, damit eine allumfassende Nutzung des virtuellen Marktplatzes gewährleistet werden kann. Meta will mit den eingeleiteten Schritten bewusst Akzente setzen, damit die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird. Ziel ist es, den „Status quo“ zu verlassen und als innovatives und branchentreibendes Unternehmen wahrgenommen zu werden, welches anstrebt, die sozialen Medien/Plattformen grundlegend zu verändern.

Die Produkte von Meta lassen sich nur schwer eingrenzen, da das Hauptprodukt in der Dienstleistung oder den einzelnen Produkten eines jeden Unternehmens liegt. Durch den Erwerb weiterer Unternehmen wird parallel auch die Produktvielfalt von Meta mit der Zeit weiterwachsen. Durch die Gründung von Meta versucht Mark Zuckerberg seine verschiedenen Unternehmen zu vereinen. Die Funktionsweisen sollen flüssig ineinander übergehen, sodass ein ideales Nutzererlebnis für jede Lebenssituation ermöglicht werden kann.

 

Hier ein Überblick über die einzelnen Unternehmen, welche das Meta Konglomerat vervollständigen:

 

  • Facebook/ Messenger

 

Bietet einen Messenger, Gruppen, Marketplace, Watch, Erinnerungen, Ad Center, Business Suite, Gaming, Jobs, News, Spendenaktionen, Veranstaltungen, Wetterdienste und weitere diverse Features an.

 

 

  • Instagram
Bietet eine Social-Media-Plattform mit verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten (liken, kommentieren und sharen) an. Hierbei liegt der Fokus hauptsächlich auf die hochgeladenen Bilder. Eine Messenger Funktion ist ebenfalls verfügbar.

  • WhatsApp

Bietet einen Messenger an.

 

 

  • Oculus

Bietet die Oculus: Quest 2, Rift S, Quest und GO an. Die Oculus Brillen sind sogenannte VR-Brillen (Virtuelle Realität), welche dreidimensionale Räume für den jeweiligen Brillennutzer entstehen lassen können.

 

 

  • Workplace

Bietet Unterstützung bei Online-Gruppenarbeiten, instant Messaging, Videokonferenzen und den Austausch von Nachrichten an. 

 

 

  • Portal

Bietet Portal TV, Portal, Portal go und Portal+ an.

 

 

  • Novi

Bietet eine digitale Geldbörse an.

Mark Elliot Zuckerberg (38), Bachelor an der Harvard Universität

  • Mark Zuckerberg ist der Gründer, Vorsitzende und CEO von Meta, das er 2004 ursprünglich als Facebook gegründet hat. Mark ist für die Festlegung der Gesamtrichtung und Produktstrategie des Unternehmens verantwortlich. Er leitet das Design der Meta-Dienste und die Entwicklung der Kerntechnologie und Infrastruktur.

Javier Olivan (45), hat einen Master-Abschluss in BWL an der Stanford Universität und einen Master-Abschluss in Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität von Navarra.

  • Er kam 2007 zu dem Unternehmen, das damals noch Facebook hieß, und war zuvor als Chief Growth Officer von Meta tätig. Vor seiner Zeit bei Meta war Javier Produktmanager bei Siemens Mobile, wo er ein funktionsübergreifendes Team leitete, das für die Entwicklung und Markteinführung von Mobiltelefonen zuständig war. Er sitzt im Vorstand von Endeavor, einer gemeinnützigen Organisation, die das globale unternehmerische Ökosystem unterstützt.


Andrew Bosworth (-), Bachelor an der Harvard Universität

  • Bevor er fast zwei Jahre lang als Entwickler für Microsoft Visio arbeitete. Im Januar 2006 wechselte er zu Mark Zuckerberg zu dem Unternehmen, das damals noch Facebook hieß. Dort entwickelte er den News Feed und viele frühe Systeme zur Missbrauchsbekämpfung, von denen einige immer noch in Produktion sind.


Dave Wehner (53), Bachelor in Chemie an Georgetown und einen Master an der Stanford Universität

  • Bevor er im Juni 2014 CFO wurde, war Dave Wehner Vize-Präsident of Corporate Finance and Business Planning des Unternehmens. Von 2010 bis 2012 war Dave als Chief Financial Officer von Zynga Inc. tätig. Vor Zynga war Dave Managing Director bei Allen & Company, einer auf Medien und Technologie spezialisierten Investmentbank, zu der er 2001 stieß.


CLO Jennifer Newstead (52), hat einen AB-Abschluss der Harvard University und einen JD-Abschluss der Yale Law School.

  • Bevor sie 2019 zu Meta, damals noch Facebook, kam, war sie Rechtsberaterin des US-Außenministeriums, wo sie das Rechtsteam leitete, das für die Beratung des Außenministers in allen nationalen und internationalen Rechtsfragen zuständig war, die die Außenbeziehungen der USA betreffen. Zuvor war sie als General Counsel des White House Office of Management and Budget, als Principal Deputy Assistant Attorney General des Office of Legal Policy im Justizministerium und als Special Assistant to the President and Associate White House Counsel tätig.

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