Sixt Aktie

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Sixt Aktie

Sixt Aktie – Das ursprüngliche Unternehmen wurde von Martin Sixt im Jahr 1912 als „SIXT Autofahrten und Selbstfahrer“ in München gegründet. Im Jahr 1986 wurde das Unternehmen als Aktiengesellschaft umfirmiert und konnte so erstmals an der Börse gehandelt werden. Seit 2013 wird Sixt als europäische Aktiengesellschaft SIXT SE geführt. Auch heute noch liegt der Firmensitz in Pullach, einer Gemeinde in der Nähe Münchens. Das Hauptgeschäft besteht in der Vermietung von Fahrzeugen, hauptsächlich Autos und Kleintransporter. Hier beschränkt sich SIXT allerdings nicht nur noch auf den deutschen Markt, sondern ist international tätig.

Aktueller Kursverlauf der Sixt Aktie

Sixt Aktie
Sixt Aktie

Jahresabschluss der Sixt Aktie

Jahr
Bilanzsumme
Eigenkapital
EK-Quote
Jahresergebnis
EPS
2021
4,52 Mrd. €
1,75 Mrd. €
38,72 %
313,15 Mio. €
6,66 €
2020
4,43 Mrd. €
1,39 Mrd. €
31,38 %
-98,81 Mio. €
-2,12 €

Bewertungskriterien der Sixt Aktie

Besonderheiten der Sixt Aktie

Die Sixt Autovermietung wie wir sie heute kennen fand ihren Anfang 1912 in München, als Martin Sixt mit einer Flotte von nur drei Autos begann eine Autovermietung zu unterhalten. Spannenderweise wurden nach einem ersten Erfolg des Unternehmens aber im Zweiten Weltkrieg aber alle Autos des Unternehmens beschlagnahmt, bis auf einen einzigen Mercedes. Nach dem Krieg baute sich das Unternehmen wieder auf. Dies geschah zunächst über eine eingerichtete Taxi-Flotte für die US-Armee. 

In den 70er Jahren begann Sixt dann mit ihrer Strategie, die Autovermietung an Flughäfen anzubieten, die wir bis heute kennen. Darüber hinaus wurde zu dieser Zeit aus Sixt unter anderem auch ein Franchise Unternehmen. So wurde also aus einem kleinen deutschen Familienunternehmen mit einigen großen Hürden trotzdem ein globales und stabiles Unternehmen.

Die Autovermietungsbranche leidet immer noch aufgrund der Corona-Krise. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist die Nachfrage deutlich gesunken. Privatpersonen vereisen weniger teilweise aufgrund von Reiserestriktionen, aber auch aufgrund aus Angst sich im Urlaub infizieren zu können.

Aber auch berufsbedingte Reisen werden nur noch bei hoher Notwendigkeit durchgeführt. Somit fallen an vielen Standorten Touristen und Berufsreisende weg. Dieser Nachfragerückgang wirkt sich natürlich negativ auf den Umsatz und das Ergebnis aus. 

 

Die aktuelle Chip-Krise wirkt sich zusätzlich negativ auf die Unternehmen aus. Die Höhe Nachfrage und geringe Verfügbarkeit von Fahrzeugen erhöht die Beschaffungskosten. Unterm Strich bedeutet das höhere Kosten bei geringeren Umsätzen. Dies ist letztendlich keine vorteilhafte Entwicklung. 

Langfristig betrachtet sieht es jedoch besser für die Branche aus. Abomodelle und Carsharing gewinnt an Beliebtheit. Für viele sind diese Modelle günstiger oder planbarer als der Erwerb eines eigenen Fahrzeuges.

Der Sixt Konzern bietet aktuell vier unterschiedliche Produkte an. Darunter fallen die herkömmliche Autovermietung, ein Carsharing-Service, ein Taxi-Service und die Möglichkeit ein Fahrzeug über längere Zeiträume (Langzeitmiete) zu mieten. Das Angebot von Sixt ist in mehr als 110 Ländern nutzbar. 

CO-CEO Konstantin Sixt (40), Master in International Accounting and Finance an der CASS Business School, London

  • Konstantin Sixt betreut den Geschäftsbereich Vertrieb. Seit 2015 ist er Teil des Vorstand und betreut die Geschäftsbereiche nationaler und internationaler Vertrieb, das globale E-Commerce und den Bereich Revenue Management. 

 

CO-CEO Alexander Sixt (43), Master Business Administration an der ESCP, Paris

  • Alexander Sixt trat vier Jahre nach Konstantin im Jahr 2009 bei Sixt ein. Davor war er für die Beratungsgesellschaft Roland Berger tätig. Er ist ebenfalls 2015 in den Vorstand berufen worden, wo er die Bereiche Organisation und Strategie betreut.

 

COO Nico Gabriel (45), Bachelor Business Administration 

  • Herr Gabriel stieg bei Sixt als Trainee ein. Bevor er in den Vorstand berufen wurde, leitete er sieben Jahre lang das Carsharing-Geschäft DriveNow als Geschäftsführer und war maßgeblich an der Aufstellung der Elektroflotte beteiligt.

 

CFO Prof. Dr. Kai. C. Andrejewski (55), Doktor an der Universität Ulm

  • Sixts CFO Prof. Dr. Kai. C. Andrejewski kann eine sehenswerte akademie Laufbahn vorweisen. Er studierte Jura und Betriebswirtschaftslehre, absolvierte die Prüfung zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und promovierte an der Universität Ulm. Zusätzlich wurde er 2011 zum Professor berufen. Bis zu seinem Eintritt im Jahr 2021 war Herr Andrejewski für die Prüfungsgesellschaft KPMG tätig.

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