Bridgestone Aktie

Inhaltsverzeichnis
Bridgestone Aktie

Bridgestone Aktie – Die Bridgestone Corporation wurde im Jahr 1931 von Shojiro Ishibashi in Kurume, Japan gegründet. Das Unternehmen wurde als Nachfolger der Reifenabteilung des damaligen Solenherstellers Nihon Tabi Company gegründet. Heute liegt der Firmensitz in Tokyo, Japan. Seit dem Jahr 1961 ist die Bridgestone Aktie handelbar. Das Kerngeschäft des Konzerns ist der Produktion von Gummireifen für diverse Fahrzeugklassen des privaten sowie gewerblichen Gebrauchs. Dazu zählen beispielsweise LKW, PKW oder Motorradreifen. Bridgestone-Reifen werden weltweit vertrieben und genießen ein qualitativ hochwertiges Image.

Aktueller Aktienkurs der Bridgestone Aktie

Bridgestone Aktie
Bridgestone Aktie

Jahresabschluss der Bridgestone Aktie

Jahr
Bilanzsumme
Eigenkapital
EK-Quote
Jahresergebnis
EPS
2021
- Mrd. $
- Mrd. $
- %
- Mrd. $
- $
2020
40,48 Mrd. $
21,21 Mrd. $
52,40 %
-190,63 Mio. $
8,57 $

Bewertungskriterien der Bridgestone Aktie

Besonderheiten der Bridgestone Aktie

Das Unternehmen blickt nach der Gründung 1931 auf eine lange Geschichte zurück, die seinen bisherigen Höhepunkt darin findet, dass Bridgestone das größte Unternehmen in der Gummiverarbeitung weltweit wurde. Der Name stammt von dem Wort „ishibashi“, was im Englischen so viel bedeutet wie „Stone“-„Bridge“, die Steinbrücke. Zu Beginn stellte das Unternehmen Motor- und Fahrräder her. Ab den 70er Jahren entschied sich das Unternehmen dann aber dafür, sich ausschließlich auf die Reifenproduktion zu fokussieren. Damit kam das Unternehmen 1981 auch auf einen weltweiten Marktanteil von 7,5 %. 

1997 entschied sich Bridgestone dann zum Einstieg in die Formel 1, was sich als ein voller Erfolg erwies, vor allem, nachdem sie nach dem Ausstieg von Michelin für einige Jahre der einzige Reifenausstatter der Formel 1 waren. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen aber auch viele weitere Motorsportevents als Reifenausrüster. Dazu gehören beispielsweise die MotoGP, MotoGP-WM, GP2-Serie oder auch die Champ Car World Series. Hinzu kommen eigene Museen sowie eine eigene Stiftung. Über den langen Zeitraum ihrer Firmengeschichte musste Bridgestone sich aber auch einiger Kritik stellen. Im Vordergrund stehen hierbei vor allem Kartellrechtsvorwürfe im Bereich Umwelt und für den Markt der Marineschläuche.

Die Absatzmenge von Fahrzeugen ist allgemein steigend. Ob es nun Autos, Motorräder, Fahrräder oder andere Fahrzeuge wie Flugzeuge sind. Sie alle sind auf Gummiräder angewiesen. 

 

Auch die Zunahme von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben wie zum Beispiel Elektroautos ist kein Problem für die Reifenhersteller, da die Fahrzeuge unabhängig vom Antrieb bereift werden. Da die meisten Elektrofahrzeuge Höhe Drehmomente aufweisen und Reifen so schneller abfahren, ist das wohl eher eine positive Entwicklung für die Branche der Reifenhersteller.

 

Die Branche ist jedoch in der allgemeinen Wahrnehmung nicht nur positiv behaftet. Die Verschmutzung der Umwelt durch Reifenabrieb und die Abfallprodukte wie zum Beispiel abgefahrene Reifen können nicht verhindert werden und aktuell nur zu einem limitierten Umfang in Recycling-Prozesse mit einbezogen werden. Solang es jedoch keine Alternative für Gummireifen gibt oder die Nachfrage nach Fahrzeugen rückläufig wird, ist dies ein notwendiges Übel.

Bridgestone kann alle gängigen Fahrzeuge mit Reifen bestücken. Zum Hauptgeschäft zählt die Bereifung für Autos, Motorräder, Nutzfahrzeuge, Flugzeuge und Offroad Reifen. Für die unterschiedlichen Fahrzeugklassen werden diverse Reifenarten mit unterschiedlichen Einsatzzwecken angeboten. Der Fokus kann zum Beispiel auf Sportlichkeit, Produktlebensdauer oder auch Einsatzcharakteristiken wie geeignet für Schneeeinsatz liegen. Daneben vertreiben sie weitere Gummiprodukte, die die Gruppe im Allgemeinen als “Diversified Products” bezeichnet. Darunter fallen zum Beispiel Transportbänder, Gummischläuche oder auch der Erdbebenschutz für Gebäude.

CEO Shuichi Ishibashi (-), Studium – 

  • Die strategische Leitung übernimmt hierbei CEO Shuichi Ishibashi. Diese Position übernahm er im März 2020. Er bekam somit die Aufgabe den Konzern durch die Probleme der Corona-Krise zu navigieren. 

 

COO Masahiro Higashi (-), Bachelor an der University of Tokyo

  • Den Vertrieb steuert COO Masahiro Higashi. Dieser trat dem Executive Board ebenfalls im Jahr 2020 bei, jedoch etwas später als CEO Shuichi Ishibashi.

 

CSO Paolo Ferrari (-), MBA  an der NYU Stern School of Business.

  • Die Business Solutions liegen in der Verantwortung von Paolo Ferrari.  Der vormalige CEO des Bereichs EMEA ist nun neben seiner Funktion als Konzern-CSO auch als CEO der Tochter Bridgestone Americas tätig.  

 

CFO Masuo Yoshimatsu (-), Master in Management an der Stanford University Graduate School of Business

  • Bridgestones CFO Masuo Yoshimatsu  ist seit September 2021 als Executive-Mitglied für Bridgestone tätig. 

 

CTO Masato Banno

  • Das letzte Management-Mitglied ist CTO Masato Banno. Als Chief Technology Officer verantwortet Herr Banno die Entwicklung der Produkte. Neben der Entwicklung ist er ebenfalls für den Bereich Qualitätssicherung zuständig.

Neuste Aktiennews zur Bridgestone Aktie

Mehr gefällig? - Unsere neusten Beiträge

Bridgestone Aktie | Chart | News | JP3830800003 | 857226 | 5108

Hinweis: Die Durchführung von Wertpapiergeschäften ist risikobehaftet. Es treten je nach Art des Geschäfts Risiken in unterschiedlichem Ausmaß auf. Der Verlust kann bis zum totalen Ausfall des eingesetzten Kapitals und darüber hinaus reichen. Die auf dieser Seite vorgestellten Informationen stellen in keinster Weise eine Handlungsaufforderung dar & stammen ausschließlich von seriös ausgewählten Quellen.