HelloFresh Aktie

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HelloFresh Aktie

HelloFresh Aktie – Das deutsche Unternehmen, die HelloFresh SE, ist einer der 40 Werte des deutschen Leitindex DAX und wurde im Jahr 2011 in Berlin von Dominik Richter, Jessica Nilsson und Thomas Griesel unter der Zusammenarbeit mit Rocket Internet. Im Jahr 2017 war die HelloFresh Aktie erstmals an der Börse handelbar und wurde dabei schon direkt im MDAX gelistet. Seit 2021 befindet das sich Unternehmen darüber hinaus auch im Dax.

Die HelloFresh Aktie ist dabei an der Frankfurter Börse gelistet. Das Berliner Unternehmen ist vielen ein Begriff und im vergangenen Jahrzehnt durch massive Werbekampagnen in den Fokus der Bevölkerung gerückt. Das Geschäftsmodell ist das Versenden von „Kochboxen“ mit passenden Rezepten sowie Zutaten, die den Kunden ermöglichen, ohne großen Aufwand jeden Tag eine frische Mahlzeit zuzubereiten.

Aktueller Aktienkurs der HelloFresh Aktie

HelloFresh Aktie
HelloFresh Aktie

Jahresabschluss der HelloFresh Aktie

Jahr
Bilanzsumme
Eigenkapital
EK-Quote
Jahresergebnis
EPS
2021
2,21 Mrd. €
896,60 Mio. €
40,57 %
250,70 Mio. €
1,48 €
2020
1,53 Mrd. €
656,00 Mio. €
42,88 %
350,90 Mio. €
2,19 €

Bewertungskriterien der HelloFresh Aktie

Besonderheiten der HelloFreshAktie

Bereits ein Jahr nach der Gründung von HelloFresh beteiligte sich 2013 auch die Vorwerk-Gruppe an dem damals noch jungen Start-up, wodurch noch einige weitere Finanzierungsrunden folgten. 2015 plante HelloFresh dann zum ersten Mal den Gang an die Börse, allerdings wurde dieser dann erst im November 2017 an der Frankfurter Börse durchgeführt, wobei der Ausgabepreis für die HelloFresh Aktie damals noch bei 10,25 € lag. Dies brachte dem Unternehmen eine Bewertung von über 1,7 Milliarden € ein. 

Bis zum Jahr 2019 verkauften sowohl die Vorwerk-Gruppe als auch Rocket Internet ihren gesamten Besitz an HelloFresh Aktien. Im dritten Quartal des Jahres 2019 gelang es dem Unternehmen aber auch das erste Mal eine positive Bilanz auszuweisen. Die einzige Kritik, die das noch recht junge Unternehmen bisher einstecken musste, hat in erster Linie mit der teilweise anscheinend mangelnder Qualität der Produkte zu tun, aber auch mit einem möglichen Versuch, die Bildung einer Gewerkschaft in den USA zu verhindern, nachdem es zu einigen schweren Verletzungen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen gekommen war.

HelloFresh gehört zu den Lebensmittellieferanten für Privatkunden. Diese Branche ist verhältnismäßig jung. Sie wächst jedoch zunehmend und einige bekannte Konkurrenten wie, Marley Spoon, Dinnerly, EasyCookAsia oder Foodist sind gerade dabei sich erfolgreich in der Branche zu etablieren. Der Erfolg dieser Branche hängt von vielen Faktoren ab. Einer der wichtigsten ist wohl die Innovationskraft der einzelnen Anbieter. Je effizienter eine Serviceleistung auf diesem Gebiet ist, desto mehr werden neue Kunden bereit sein, diese zu nutzen. Sie muss vor allem ein Mehrwert in Form von Bequemlichkeit bieten. Die Vereinfachung eines Prozesses oder die Zeitersparnis, die dabei entsteht, wenn der Kunde nicht mehr selbst einkaufen gehen muss, sind in der heutigen schnelllebigen Welt definitiv ein Produkt, das Potenzial besitzt.


Auf der einen Seite konkurriert HelloFresh um Kunden mit herkömmlichen Supermärkten. Auch diese bieten häufig Lieferservice an. Diese ist meist äußerst kostengünstig und die Auswahl der Produkte ist nicht fixiert wie bei HelloFresh. Teilweise liefern die Supermarkt-Ketten selbst, teilweise werden hierfür auch externe Lieferanten wie zum Beispiel Gorillas dazwischengeschaltet. 


Um diese Konkurrenz zu vermeiden, benötigt HelloFresh ein Alleinstellungsmerkmal, das sie durch ihre Kochboxen geschaffen haben. Hier wird täglich ein Rezept vorgegeben, für das die benötigten Zutaten geliefert werden. Dadurch hat der Kunde die Bequemlichkeit, regelmäßig andere Gerichte zu erhalten, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen. 


Des Weiteren konkurrieren sie auch mit Lieferdiensten für Fertiggerichte. Diese bieten im Gegensatz zu HelloFresh einen noch höheren Komfort, da die Gerichte nicht selbst zubereitet werden müssen. Da allerdings auch HelloFresh einen Service für Fertiggerichte anbietet, konkurrieren sie stellenweise direkt mit anderen Anbietern. Um sich von dieser Konkurrenz abzusetzen wird, wie auch schon der Name vermuten lässt, auf frische Zutaten und gesündere Gerichte gesetzt. Auch preislich wird HelloFresh vermutlich günstiger als viele Lieferdienste für Fertiggerichte sein.

Die Produkte und Leistungen von HelloFresh werden in vielen Ländern unter teilweise unterschiedlichen Marken sowie HelloFresh, Chefs plate, Green Chef, Youfoodz, Factor oder EveryPlate vertrieben. Der Kerngedanke ist jedoch überall derselbe. Gesunde und frische Mahlzeiten für einen vertretbaren Preis. Die Leistungen umfassen zum Beispiel die Lieferung von Fertiggerichten, die Lieferung von Zutaten mit dazugehörigen Rezepten oder der Bereitstellung eines ganzen Mahlzeit-Plans für Kunden in den USA und UK.

Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf hochwertige und frische Zutaten, die im Allgemeinen als gesund angesehen werden.


Das Hauptprodukt, die sogenannten „Kochboxen“ können bis zu einem gewissen Grad individualisiert werden. Hier kann zum Beispiel die Art des Inhalts, Fleisch, vegetarisch und andere ausgewählt werden. Zusätzlich wird die Box auf eine Personenanzahl und eine gewünschte Anzahl von Mahlzeiten pro Woche rationiert. Auch auf Allergien oder etwaige Unverträglichkeiten wird Rücksicht genommen. Das Ganze wird in Form eines Abo-Modells betrieben, das jedoch flexibel kündbar ist.

Group CEO Dominik Richter (36), hat einen Bachelor und Master an der London School of Economics.

  • Herr Richter ist seit der Gründung von HelloFresh im Jahr 2011 CEO. Er ist verantwortlich für die allgemeine Aufsicht über das Geschäft und die Strategie. Er hat seine ersten beiden Unternehmen bereits während seines Studiums gegründet. Herr Richter arbeitete vor der Gründung von HelloFresh bei Goldman Sachs.

 

Internationale CEO Thomas Griesel (35), hat einen Bachelor & Master in BWL an London Business School.

  • Herr Griesel ist bei HelloFresh für das internationale Segment verantwortlich und hat das Unternehmen 2011 zusammen mit Herrn Richter gegründet. Zuvor arbeitete er bei OC&C Strategy Consultants und gründete eine Reihe von eigenen Unternehmen und Ideen.

 

CFO Christian Gärtner (48), Master in Finance an der Universität St. Gallen.

  • Von 1997 bis 2015 arbeitete er im Investmentbanking bei Goldman Sachs (seit 2008 als Managing Director) und BofA Merril Lynch (ebenfalls als Managing Director). Dort war er für den Bereich Equity Capital Markets für den deutschsprachigen Raum verantwortlich. In dieser Funktion leitete er mehr als 50 M&A-Transaktionen und mehr als 200 Kapitalmarkttransaktionen. Seit 2015 ist er CFO von HelloFresh und hat in dieser Funktion konzernweit umfassende und effiziente Finanzierungsprozesse implementiert, den Börsengang des Unternehmens im Jahr 2017 sowie eine Reihe von Finanzierungsrunden und drei M&A-Transaktionen geleitet.

 

CCO Edward Boyes (32), Bachelor in BWL an der Universität in Oxford.

  • Herr Boyes kam 2012 zu HelloFresh und gründete das britische Geschäft des Unternehmens als CEO von HelloFresh UK mit. Vier Jahre später wurde er zum CEO von HelloFresh in den USA ernannt. Im Januar 2020 trat Herr Boyes dem HelloFresh-Vorstand als Chief Commercial Officer bei. Bevor er zu HelloFresh kam, arbeitete er bei Booz & Company.

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