Immobilien als Investment
Immobilien gelten als der Klassiker unter den Sachwerten. Wir schauen uns an, wann sich Wohn- und Gewerbeimmobilien rechnen, was REITs und Immobilienfonds wirklich kosten und wo Crowdinvesting seine Grenzen hat.
Immobilien, neuste Beiträge
Über dem 25-Fachen der Jahresmiete kippt die Rechnung Die brauchbarste Faustregel dieser Debatte heißt Kaufpreisfaktor. Sie setzt den Kaufpreis ins Verhältnis zur Jahreskaltmiete einer vergleichbaren Wohnung. Liegt das Ergebnis über dem 25-Fachen, spricht die Rechnung tendenziell für die Miete. Ein Beispiel macht das greifbar. Eine Wohnung kostet 1.000 Euro Kaltmiete im Monat, also 12.000 Euro im Jahr. Beim...
Zwei Jahre halten, ein Jahr kündigen, dann erst Geld sehen Wer Anteile an einem offenen Immobilienfonds an die Fondsgesellschaft zurückgeben will, muss zwei Fristen beachten. Ab dem Kaufdatum gilt eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten. Zusätzlich verlangt das Gesetz eine unwiderrufliche Rückgabeerklärung zwölf Monate im Voraus. Beide Fristen können parallel laufen, betroffen sind alle Anteile, die nach dem 21. Juli...
REITs zahlen keine Körperschaftsteuer und schütten 90 Prozent aus Hinter der Abkürzung REIT steckt ein einfacher Handel. Eine Immobiliengesellschaft wird von Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit und muss im Gegenzug fast ihren gesamten Gewinn an die Aktionäre auskehren. Die Besteuerung wandert damit von der Firma zum Anleger. Konkret verlangt das deutsche REIT-Gesetz eine Ausschüttung von mindestens 90 Prozent...
Ein Immobilien-Token bringt keinen Eintrag ins Grundbuch Die Werbung für tokenisierte Immobilien klingt nach digitalem Eigentum. Wer 500 Euro einsetzt, soll damit einen Anteil an einem Gebäude besitzen. Rechtlich sieht die Sache anders aus. Das deutsche Sachenrecht verlangt für Eigentum an Grundstücken weiterhin die Eintragung im Grundbuch. Ein Token kann das nicht ersetzen. Was Anleger tatsächlich erwerben, ist...
Nur das Gebäude lässt sich abschreiben, nicht der Boden Die Absetzung für Abnutzung, kurz AfA, ist der wichtigste Steuerhebel für Vermieter. Sie senkt die steuerpflichtigen Mieteinkünfte, ohne dass tatsächlich Geld abfließt. Abgeschrieben wird jedoch ausschließlich das Gebäude. Der Grund und Boden nutzt sich rechtlich nicht ab und bleibt deshalb außen vor. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro und einem Bodenanteil...
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