Alternative Investments – jenseits von Aktien und ETFs
Alternative Investments sind alle Anlageklassen jenseits von Aktien, Anleihen und ETFs. Dazu zählen Sachwerte wie Immobilien, Rohstoffe und Gold, dazu Wald und Ackerland, Kunst, Krypto, Mode, Sammlerstücke und Gaming. Sie entwickeln sich oft anders als der Aktienmarkt und können ein Portfolio breiter aufstellen. Wir ordnen jede Anlageklasse ehrlich ein, mit Rendite, Kosten und den Risiken, die in Hochglanzprospekten gerne fehlen.
Alternative Investments, weitere Beiträge
Zwischen Rekord eins und zwei liegen 214 Millionen Dollar Das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Gemälde ist seit November 2017 der Salvator Mundi, der Leonardo da Vinci zugeschrieben wird. Christie's schlug ihn in New York für 450,3 Millionen Dollar zu. Auf Platz zwei folgt seit dem 18. November 2025 ein Klimt. Das Bildnis Elisabeth Lederer erzielte bei Sotheby's in New York 236,4 Millionen Dollar. Zwischen...
Eine Handtasche brachte 8,58 Millionen und schlug alle Rekorde Am 10. Juli 2025 versteigerte Sotheby's in Paris die allererste Birkin-Tasche, die Hermès 1984 für Jane Birkin anfertigte. Der Zuschlag lag bei 8,58 Millionen Euro inklusive Aufgeld, umgerechnet rund 10,1 Millionen Dollar. Bemerkenswert war schon der Auftakt. Das Eröffnungsgebot von einer Million Euro übertraf in derselben Sekunde den bis dahin gültigen...
Ein Immobilien-Token bringt keinen Eintrag ins Grundbuch Die Werbung für tokenisierte Immobilien klingt nach digitalem Eigentum. Wer 500 Euro einsetzt, soll damit einen Anteil an einem Gebäude besitzen. Rechtlich sieht die Sache anders aus. Das deutsche Sachenrecht verlangt für Eigentum an Grundstücken weiterhin die Eintragung im Grundbuch. Ein Token kann das nicht ersetzen. Was Anleger tatsächlich erwerben, ist...
Ein Teak-Anbieter ging im Januar mangels Masse unter Die Life Forestry Switzerland AG war jahrelang einer der bekanntesten Anbieter von Teakholz-Investments für deutsche Anleger. Das Kantonsgericht Nidwalden eröffnete über sie mit Wirkung ab dem 19. November 2025 das Konkursverfahren. Am 8. Januar 2026 wurde es mangels Masse wieder eingestellt. Für Anleger bedeutet diese Formulierung wenig Gutes. Mangels Masse...
Seit 2025 zahlen Käufer nur noch sieben Prozent Steuer Wer in Deutschland ein Kunstwerk bei einer Galerie oder einem Händler kauft, zahlt darauf seit dem 1. Januar 2025 wieder den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent. Zuvor waren es 19 Prozent. Beschlossen wurde die Änderung mit dem Jahressteuergesetz 2024. Der Bundestag stimmte am 18. Oktober 2024 zu, der Bundesrat am 22. November desselben Jahres. Für Käufer...
DieSpekulanten Media
Uran kostet wieder 87 Dollar und die Minen kommen nicht nach Uran notiert im August 2026 bei rund 87 Dollar je Pfund, umgerechnet etwa 75 Euro. Auf Jahressicht bedeutet das ein Plus von gut 20 Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten schwankte der Preis zwischen 71,25 und 101,55 Dollar, im Januar sprang er kurzzeitig über die Marke von 100 Dollar. Der Grund liegt weniger in einer plötzlichen Nachfrageexplosion als...
Nur das Gebäude lässt sich abschreiben, nicht der Boden Die Absetzung für Abnutzung, kurz AfA, ist der wichtigste Steuerhebel für Vermieter. Sie senkt die steuerpflichtigen Mieteinkünfte, ohne dass tatsächlich Geld abfließt. Abgeschrieben wird jedoch ausschließlich das Gebäude. Der Grund und Boden nutzt sich rechtlich nicht ab und bleibt deshalb außen vor. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro und einem Bodenanteil...
Beim Grading bekommt das Siegel eine eigene Note Wer eine Bewertung wie 9.6 A++ liest, sieht in Wahrheit zwei getrennte Urteile. Die Zahl beschreibt den Zustand von Verpackung und gegebenenfalls Inhalt, der Buchstabencode bewertet ausschließlich die Originalverschweißung. Diese Trennung hat einen praktischen Grund. Eine Folie kann makellos sitzen, während der Karton darunter Druckstellen hat, und ebenso ist der...
Die meisten Vintage-Jeans bringen rund hundert Dollar Wenn über Vintage-Denim berichtet wird, geht es fast immer um sechsstellige Zuschläge. Eine Levi's aus dem Jahr 1873 wechselte 2023 für 100.000 Dollar den Besitzer. Ein Paar aus den 1880er Jahren erzielte ein Jahr zuvor mit Aufgeld 87.400 Dollar. Der Alltagsmarkt sieht völlig anders aus. Die überwiegende Mehrheit gebrauchter Vintage-Jeans verkauft sich für rund...
Wer selbst fotografiert, zahlt deutlich weniger Kommission Beim Verkauf von Designermode gibt es eine Grundentscheidung, die über das Ergebnis mehr aussagt als die Marke des Stücks. Entweder man gibt alles ab und zahlt dafür, oder man macht es selbst und behält mehr. Vollservice-Plattformen holen das Stück ab, fotografieren, beschreiben, versenden und wickeln die Zahlung ab. Für diesen Rundumdienst berechnen sie...
Der Preis eines Waldes steckt in den Bäumen, nicht im Boden Ein Hektar Wald kostet in Deutschland je nach Zustand zwischen etwa 8.000 und 60.000 Euro. Umgerechnet sind das grob 0,8 bis 5 Euro je Quadratmeter, und diese Spanne hat wenig mit der Lage zu tun. Am unteren Ende steht eine absterbende Fichtenplantage auf schwachem Standort. Am oberen Ende ein alter Laubwald mit hohem Holzvorrat, guter Erschließung und...
Ein Waldfonds bindet Kapital für zehn Jahre und mehr Wer in Wald investieren möchte, ohne selbst eine Fläche zu kaufen, hat im Wesentlichen drei Möglichkeiten. Einen geschlossenen Fonds, Aktien börsennotierter Forstgesellschaften oder einen Themen-ETF auf die Holzwirtschaft. Diese drei Wege unterscheiden sich fundamental. Beim geschlossenen Fonds beginnen Mindestanlagen typischerweise bei 10.000 bis 20.000 Euro, und...
Burgund hat Bordeaux überholt und der Weinmarkt dreht Im Juli 2026 wurde auf der Handelsplattform Liv-ex zum ersten Mal seit drei Jahren mehr Burgunder gehandelt als Bordeaux. Der Index Burgundy 150 hat dabei wieder das Preisniveau von 2019 erreicht. Nach einer Korrektur, die im Oktober 2022 begann, ist das ein deutliches Signal. Der Gesamtmarkt hinkt allerdings hinterher. Der Liv-ex Fine Wine 100 notiert weiterhin...
Die kleinste US-Weizenernte seit 56 Jahren bewegt den Markt Der September-Kontrakt für Mahlweizen an der Pariser Terminbörse Matif verteuerte sich Mitte August 2026 um 3,5 Prozent auf 220,75 Euro je Tonne. Umgerechnet sind das rund 256 Dollar. In Chicago sprang der Weizenpreis nach dem jüngsten USDA-Bericht um knapp 4 Prozent auf umgerechnet etwa 209 Euro je Tonne. Auslöser war eine Zahl aus Washington. Die USA...
Whisky-Fässer sind unreguliert und genau das ist das Problem Der Kauf eines Whiskyfasses fällt in Großbritannien nicht unter die Aufsicht der Finanzmarktbehörde FCA. Ein Fass gilt dort nicht als Finanzprodukt. Damit greift weder der Einlagensicherungsfonds FSCS noch der Finanzombudsmann, wenn ein Anbieter verschwindet oder betrügt. Was daraus folgen kann, zeigte eine achtmonatige Recherche der BBC. Die Dokumentation...



